Alte Liebe…

Liebe Follower, Liker, Foto- und Wanderfreunde. Da ich aus persönlichen Gründen derzeit leider nicht zum Wandern komme werde ich mich in der nächsten Zeit auf die Veröffentlichung von Fotos beschränken müssen. Leider komme ich auch aus Zeitgründen nicht sehr oft zum lesen von Beiträgen.

Anbei das erste Foto, dem ich den Titel „Alte Liebe“ verliehen habe Continue reading „Alte Liebe…“

Wahner Heide: Militärische Relikte im Naturschutzgebiet 

NRW > Köln > Wahner Heide

An alten Bahntrassen und Pionierbecken

Den frühen Sonntagmorgen nutzten wir dazu, um das nördliche Areal der Wahner Heide zu erkunden. In dem größtenteils bewaldeten Gebiet sind die Überreste der Bahntrasse zur Panzerverladestation zu finden sowie die ehemaligen Pionierübungsbecken aus der Zeit der belgischen Nutzung als Truppenübungsgelände. Auch wenn an einigen Punkten noch die Relikte von vor wenigen Jahrzehnten unübersehbar sind, so wird auf dieser Tour deutlich, dass sich die Natur den heute unter Naturschutz gestellten Bereich nach und nach zurückerobert.

Unsere kleine Rundwanderung beginnen wir am Baumschulenweg in der Nähe von Rösrath-Kleineichen. Continue reading „Wahner Heide: Militärische Relikte im Naturschutzgebiet „

Wahner Heide: Hühnerbruch-Tour

NRW > Köln > Wahner Heide

Natur, Flugzeuge und eine Portion Militärgeschichte

Das Naturschutzgebiet Wahner Heide ist ein rund um den Flughafen Köln-Bonn gelegenes Areal mit kleinen Mooren, Brucheäldern, offenen Dünen- und Heidelandschaften und naturnahen Bächen. Seit 1931 ist das Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen, doch blickt es auch auf eine Jahrzehnte Nutzung als Truppenübungsgelände zurück. Bis 1943 Areal der Wehrmacht war es nach dem 2. Weltkrieg durch die belgische Armee besetzt und wurde aktiv als militärisches Übungsgelände genutzt. Überreste der militärischen Nutzung lassen sich heute noch auf den Rundeanderungen in dem Gebiet entdecken.

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Auf dem Steinhauerpfad in Lindlar

Nordrhein-Westfalen > Bergisches Land > Lindlar

Heute Morgen nutzten wir das trockene Wetter um den Steinhauer-Rundwanderweg in Lindlar zu erkunden. Der Rundwanderweg startet im Herzen von Lindlar – Am Marktplatz, wo sich auch das Tourismusbüro befindet, in dem man sich weitere Anregungen für Ausflüge in der Umgebung holen kann, z.B. das LVR Freilichtmuseum Lindlar ->, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Auf dem Marktplatz befinden sich auch ausreichend Parkplätze, falls man wie wir mit dem Auto anreist. Zumindest an Sonntagen sollte man hier eine freie Parklücke finden, unter der Woche wird es da eher eng! Continue reading „Auf dem Steinhauerpfad in Lindlar“

Pietzmoor

Niedersachsen > Schneverdingen > Pietzmoor

Das Pietzmoor ist mit rund 4 km2 das größte Moorgebiet in der Lüneburger Heide. Das Freyeser Moor, das Moor bei Möhr und das Bockheber Moor gehören dazu. Kleine und große Torfstiche nehmen rund 20% der Fläche des Pietzmoor ein und machen so den ganz besonderen Reiz dieser Landschaft aus.

Seit dem 16. Jahrhundert gewannen die umliegenden Dörfer ihren Brenntorf aus diesem Gebiet. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet zur Torfgewinnung systematisch entwässert und trockengelegt. In den 1960er Jahren bewaldete das trockengelegte Moor. Dadurch verschwanden damals typische Tier- und Pflanzenarten, die im Moor beheimatet waren. Seit Mitte der 70er Jahre wird das Gebiet als Moorlandschaft wiederbelebt. Dazu kaufte der Verein Naturschutzpark das Gebiet und staute das Wasser in den Entwässerungsgräben auf. Das Moorgebiet wurde wieder „aufgetorft“. Die maximale Torfmächtigkeit beträgt 4 Meter.

Das Pietzmoor ist über Stege und Wanderwege für den Besucher frei zugänglich. Es gibt zwei Rundwanderwege mit verschiedener Länge. Ca. 4,7 km und ca. 6,5 km. Continue reading „Pietzmoor“

4. Etappe: Bispingen – Schneverdingen

Niedersachsen > Lüneburger Heide > Heidschnuckenweg

„Offroad“ nach Schneverdingen 

Laut unserer Reisebeschreibung soll der heutige Tag zunächst über den europäischen Fernwanderweg E1 zurück nach Behringen führen und anschließend die südliche „Osterheide-Route“ gewählt werden. Dauernd starrte ich auf die Wanderkarte und wurde das Gefühl nicht los, dass ich damit am Ende des Tages nicht zufrieden sein würde. Der Spitzbubenweg, den ich unbedingt gerne sehen wollte, lag auf der nördlichen Route nach Schneverdingen. Was mir schon seit ein paar Tagen vorschwebte setzte ich dann in die Tat um. Ich strickte mir schnell meine eigene Route zusammen.

Ich folge dem E1 nicht nur bis Behringen, sondern anschließend auch am Tütberg vorbei weiter durch die Osterheide bis ich auf die nördliche Route treffe. Von dort an folge ich dem Spitzbubenweg bis kurz vor Schneverdingen. Doch der Reihe nach: Continue reading „4. Etappe: Bispingen – Schneverdingen“

3. Etappe: Niederhaverbeck – Bispingen

Niedersachsen > Lüneburger Heide > Heidschnuckenweg

Vorgeschmack auf die Osterheide

Gestern Abend erlebten wir noch ein ganz besonderes Spektakel. Eine Heidschnuckenherde stattete dem Haverbeckhof einen Besuch ab. Heidschnucken sind ja eigentlich nichts ungewöhnliches hier in der Gegend. Allerdings verteilten sich die Schnucken quer über den gesamten Hof. Zwischen Autos, Tischen und Blumenbeeten. Es klapperte hier, es klapperte da. Dazwischen ständig „mäh, mäh“. Stühle kippten um… Die Herdenhunde hatten alle Pfoten voll zu tun, um die Herde unter Kontrolle zu halten. Leider hatte ich meine Kamera nicht parat und konnte nur noch zum Schluß ein paar Bilder schießen, nachdem sich die Herde auf einer angrenzenden Wiese beruhigt hatte. Was für ein Schauspiel! Continue reading „3. Etappe: Niederhaverbeck – Bispingen“

2. Etappe: Undeloh – Wilsede – Niederhaverbeck

Niedersachsen > Lüneburger Heide > Heidschnuckenweg 

Heide, Heide, Heide

Wir starten früh morgens gegen halb neun Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Die Wettervorhersage für den Nachmittag kündigt Aprilwetter an, da möchten wir das sonnige Wetter natürlich gerne ausnutzen. Direkt hinter dem Ortsausgang von Undeloh beginnt ein großflächiges Heidegebiet. Entlang des Radenbachtals folgen wir dem Wanderweg. Der Weg führt kilometerweit an einem stabilen Holzzaun vorbei. Im Radenbachtal werden ganzjährig Wildpferde und Rinder gehalten, die das Tal weitgehend frei von neuem Baumwuchs halten sollen, damit die Heidefläche dort im Laufe der Zeit nicht neu bewaldet. Später durchqueren wir sogar das Gehege, leider bekommen wir jedoch keine Rinder oder Pfede zu sehen.

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1. Etappe: Handeloh – Undeloh

Niedersachsen > Lüneburger Heide > Heidschnuckenweg 

Start ins urwüchsige Seevetal

Nach unserer ersten Übernachtung im Hotel Fuchs, direkt im Zentrum von Handeloh starten wir früh morgens gegen halb neun bei strahlendem Sonnenschein auf unseren ersten Wandertag auf dem Heidschnuckenweg. Zuerst laufen wir parallel zur Bahntrasse und sobald wir die Häuser des Dorfs hinter uns gelassen haben , haben wir erst einmal freien Blick über Felder. Trotz des klaren Wetters ist es noch verdammt kalt und es hat nicht mehr als 1 oder 2 Grad. Nach kurzer Zeit erreichen wir als ersten Höhepunkt des Tages das wildromantische Seevetal. Ein unebener Trampelpfad durch das teils urwüchsige Waldgebiet führt uns bis kurz vor den Kleinod Wehlen, wo der Waldweg wieder breiter wird.

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